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Einstellungstest: Übungen verbessern die Chancen

Ob im Handwerk, Einzelhandel oder Dienstleistungsbereich – Einstellungstests sind mittlerweile überall Bestandteil des Auswahlverfahrens von Bewerbern. Deshalb sollte man sich gut auf solche Tests vorbereiten.

Bei vielen Unternehmen, mittelgroßen Betrieben oder kleinen Firmen steht für Bewerber auf einen Arbeitsplatz am Anfang eines Bewerbungsverfahrens der Einstellungstest. Übungen für solche Tests findet man zuhauf im Internet oder im Buchhandel. Um Übungsaufgaben zur Vorbereitung zu bekommen, kann man sich auch an die verschiedenen Berufsverbände oder an die Handwerkskammer wenden. Diese helfen bei der Vorbereitung gerne mit Fragenkatalogen oder Auszügen aus älteren Einstellungstests aus.

Die Einstellungstests können zwar, je nach Berufsbild und gefordertem Schulabschluss, stark variieren, dennoch sind die Aufgabenmuster und Themenbereiche oft identisch. Bevor man sich auf einen Einstellungstest vorbereitet, sollte man sich darüber bewusst werden, in welchem Wissensbereich man Lücken vorweist und welche Kenntnisse bereits vorliegen. Meist sind die Aufgaben im Test in die Themengebiete Allgemeinwissen, Rechtschreibung und Grammatik, Mathematik und logisches Denken unterteilt.

Das Üben für einen Einstellungstest sollte ungefähr vier Wochen vor dem Test beginnen. In jeder Woche sollte ein anderes Themengebiet abgearbeitet werden. Eine Stunde Üben und Lernen pro Tag reichen dabei völlig aus, konzentriert man sich auf die wesentlichen Bestandteile der Wissensgebiete. Die Übungen für die Allgemeinbildung sollten die Bereiche Geschichte, Wirtschaft, Erdkunde, Politik und aktuelles Tagesgeschehen abdecken. Letzteres lässt sich zum Beispiel mit dem täglichen Lesen der Zeitung ganz einfach erledigen. Das Üben von Rechtschreibung und Grammatik bedarf oft der Hilfe von Familienangehörigen oder Freunden, die Texte diktieren und anschließend korrigieren. In Büchern, die auf Einstellungstest vorbereiten, und auch im Internet findet man die wichtigsten Regeln und häufigsten Fehler, die es zu beachten bzw. zu vermeiden gilt. Ein Tipp: Liest man regelmäßig die Zeitung, verbessert sich nicht nur das Wissen über das aktuelle Zeitgeschehen sondern man prägt sich auch die Schreibweisen leichter und schwierigerer Worte schneller ein. Im Bereich Mathematik sollte man sich vor allem mit Zinsrechnung, Dreisatz und Prozentrechnung befassen. Diese Rechenarten werden oft im Berufsleben benötigt und sollten nicht nur von den Bewerbern sicher beherrscht werden, die im Bankwesen oder Einzelhandel eine Beschäftigung suchen. Bei dem Themengebiet des logischen Denkens herrscht oft die Meinung: Entweder man kann es oder man kann es nicht. Doch das ist falsch – logisches Denken lässt sich ebenso trainieren wie alle anderen Bereiche. Auch hier sind Bücher und Internet gute Quellen für Übungen.

Neben den oben genannten Themenbereichen sollte man sich (auf der Internetseite des Unternehmens) auch auf Fragen vorbereiten, die den potenziellen Arbeitgeber betreffen. Viele Unternehmen möchten gerne wissen, ob sich der künftige Arbeitnehmer mit Firmenphilosophie und –geschichte auseinandergesetzt hat und sich in angemessenem Maße für den Betrieb interessiert.