KFZ verkaufen - Infos zum erfolgreichen Verkauf
Wer sein Auto erfolgreich verkaufen möchte, der benötigt dazu nicht nur den richtigen Markt. Mit einigen einfachen Tricks kann man viel mehr Geld für sein Auto verlangen als sonst bezahlt wird.
Wenn man sein Auto nicht bis zum völligen Zusammenbruch fährt, dann kommt irgendwann unweigerlich der Tag, an dem man es verkauft. Denn es gibt immer irgendjemanden, der noch ein günstiges Auto sucht. Es wäre also in höchstem Maße unwirtschaftlich, sein Auto zum Schrottplatz zu bringen, wenn man nicht wenigstens versucht hat, es zu verkaufen. Dazu gibt es einige Möglichkeiten. Besonders bequem ist es, den Wagen einfach einem Gebrauchtwagenhändler anzubieten. Er kauft das Auto für einen günstigen Preis und versucht es dann für einen etwas höheren Preis weiterzuverkaufen. Das bedeutet zum Einen, dass man seinen Wagen schneller los wird. Das ist besonders dann nützlich, wenn man das Geld aus dem Verkauf dringend braucht. Es bedeutet aber auch, dass man möglicherweise mehr Geld für sein Auto bekommen hätte, wenn man es selbst verkauft hätte. Denn natürlich würde kein Händler einen Wagen annehmen, an dem er kein Geld verdienen kann.
Kommt es auf ein paar Tage nicht an, sollte man ruhig den Versuch starten, sein Auto für etwas mehr Geld zu verkaufen. Man kann beim Preis ruhig etwas höher greifen, da in den meisten Fällen ohnehin noch einmal persönlich darüber verhandelt wird. Man sollte ihn aber auch nicht zu hoch setzen, weil die Forderungen potentielle Kunden sonst abschrecken könnten. Es gibt verschiedene Listen, mit denen man anhand von Alter, Laufleistung und Zustand des Autos errechnen kann, wie viel Geld es noch wert ist. Daran kann man sich gut orientieren, um einen eigenen Preis zu kalkulieren. Hin und wieder kann es sich lohnen, durch eigenen Einsatz den Wert des Autos noch zu steigern. Ein sauberes, hübsch aussehendes Auto erzielt oft bessere Preise als ein gleichwertiges Fahrzeug, das ein wenig schmuddelig aussieht. Auch über Reparaturen kann man nachdenken. Hier sollte man aber auf jeden Fall die Kosten im Auge behalten. Denn der Wert eines Autos steigt zwar in der Regel, wenn es weniger Mängel hat. Wenn die Reparatur aber mehr kostet, als die Wertsteigerung bringen würde, wäre die Investition unsinnig. So oder so - der Zustand ist erfahrungsgemäß relativ unwichtig, wenn es um die Frage geht, ob das Auto überhaupt verkauft werden kann. Selbst Autos mit irreparablem Motorschaden finden häufig noch ihre Abnehmer.
Viele Interessenten kommen im Laufe der Verhandlungen persönlich vorbei, um sich das Auto anzusehen. Gefällt es, wird vor Ort der endgültige Preis ausgehandelt und meist das Auto sofort mitgenommen. Das ist recht unkompliziert. Damit es nicht zu unnötig langen Verzögerungen kommt, sollte man daher schon frühzeitig einen entsprechenden Kaufvertrag vorbereiten. Wichtig ist, dass in ihm die Klausel enthalten ist, dass das Auto so gekauft wird, wie es gesehen wurde. Das bedeutet, dass der Käufer sich selbst von Mängeln überzeugen muss und später nicht reklamieren kann, weil sich auf dem Heck doch noch Kratzer befinden. Mit der Unterzeichnung des Kaufvertrags werden Schlüssel, Fahrzeugschein und Fahrzeugbrief übergeben. Im besten Fall hat man das Auto bereits abgemeldet. Das ist deshalb wichtig, weil man durchaus noch als Fahrzeughalter gelten kann, wenn der neue Besitzer auf dem Weg zur Zulassungsstelle einen Unfall baut oder eine Verkehrswidrigkeit begeht. Andernfalls kann es zur Vorsicht ratsam sein, das Auto gemeinsam umzumelden.